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Adelstitel an farbige Bergschafe

von Peter Schmidt

Schaftag auf der Glentleiten - ein Höhepunkt in 2014 macht Geschmack auf 2015

18 Züchter und Halter unserer vom Aussterben bedrohten Schafrassen folgten der Einladung mit insgesamt mit ca. 140 Schafen aller Altersstufen. Obwohl die vorgelagerte Alpenkette frisch angeschneit war zeigte sich ab Mittag der bayrische Bilderbuchhimmel, Als Preisrichter konnte der Tiroler Max Geir aus Matrei/Wiesen gewonnen werden, der mit seinen Assistenten die Wertung der Tiere vornahm. Frau Dr. Baum vom Kreisveterinäramt Gap untersuchte die Tiere beim Auftrieb auf Krankheiten. Alles war in Ordnung, wie immer war die Tierärztin fasziniert von unseren Bergschafen, ihr Mann erwies sich als begeisterter Schafphotograph.

Bereichert haben unsere Veranstaltung wieder die Mitglieder der Handspinngilde und Grebers mit ihrem Filzstand.

Nach der gründlichen Beurteilung der Tiere erfolgte am Nachmittag die eigentliche Prämierung im Ring.

Max Geir reihte unsere Siegertiere in diversen Altersgruppen und kommentierte fachlich fundiert seine Entscheidungen. Dabei betonte er sehr oft und recht begeistert und überzeugt den „Adel“ unserer wertvollsten Zuchtschafe. Wir bayrischen Bergschafzüchter wurden erstmals auf unserer eigenen Prämierungsveranstaltung mit dieser überaus wertschätzenden Bewunderung für die Optik unserer Tiere konfrontiert. In Nordtirol versteht man unter diesem Ausdruck eine edle äußere Erscheinung der Tiere. Herzlichen Dank Max für die Verleihung des Adelstitels an unsere Schafe. „Des werd ma Dia nia vagessen!“

Auch ein Fernsehkamerateam des BR war bei unserer Veranstaltung zugegen und sendete am darauf folgenden Donnerstag in der Abendschau eine kurze Reportage.

Richtig spannend war auch wieder die Losziehung unserer Tombola. Das braune Loslamm ging an unser ARGE-Mitglied Familie Leitenbauer in Farchant.

Die gelungene Veranstaltung 2014 bot wiedereinmal für alle interessierten Bergschaffreunde eine gemütliche Gelegenheit sich auszutauschen und Kontakte zu pflegen.

Thassilo Meyer

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